Entwurf – siehe Platzhalter unten. Nicht für den echten Betrieb verwenden, bevor dies ausgefüllt und rechtlich geprüft wurde.
[BITTE ERGÄNZEN: Name/Firma, Anschrift, E-Mail – siehe Impressum]
Vorstand-Account (E-Mail/Passwort-Login)
E-Mail-Adresse, Name, gewählter Berliner Bezirk. Rechtsgrundlage: Erfüllung des Nutzungsvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
Wahlkämpfer (Einladungslink-Aktivierung)
Anzeigename, eine anonyme, gerätegebundene Kennung (Supabase Anonymous Auth – kein Passwort, keine E-Mail), sowie die von der Person gemeldeten Standorte (Plakat-Standorte, Straßennamen). Da die Zugehörigkeit zu einer Kampagne Rückschlüsse auf die politische Betätigung der Person zulässt, handelt es sich um eine besondere Kategorie personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO). Rechtsgrundlage ist daher die ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO), die beim Aktivieren des Einladungslinks eingeholt wird. Diese Einwilligung kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der jeweiligen Kampagne widerrufen werden (Löschung des Zugangs).
Standort-/GPS-Daten
Beim Melden eines Plakat-Standorts wird – nur mit Zustimmung des Browsers zur Standortfreigabe – die GPS-Position des Geräts einmalig übermittelt, um den Standort auf der Karte zu setzen. Die Position wird serverseitig geprüft, ob sie innerhalb des zugewiesenen Bezirks liegt, und anschließend gespeichert.
Optional kann in der Wahlkämpfer-Ansicht ein Live-Standortpunkt inkl. Blickrichtung (Gerätekompass) auf den Karten angezeigt werden (Einwilligung per Hinweis auf der Karte oder Einstellung im Profil). Diese Live-Position und Kompassdaten werden ausschließlich auf dem Gerät verarbeitet und angezeigt – sie werden nicht an unseren Server übermittelt oder dauerhaft gespeichert. Die Einstellung kann jederzeit im Profil wieder ausgeschaltet werden.
Sicherheitsprotokoll zu Einladungslinks
Beim Aktivieren eines Einladungslinks und bei einem Gerätewechsel (erneutes Öffnen des persönlichen Links auf einem anderen Gerät) speichern wir Zeitpunkt, IP-Adresse sowie Browser-/Geräteangaben (User-Agent) und eine grobe Geräteklasse. Zweck: Missbrauch erkannter Links erkennen und Gerätewechsel bei Bedarf durch den Vorstand freigeben zu lassen (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigtes Interesse an der Sicherheit der Kampagne). Der Vorstand der jeweiligen Kampagne kann diese Angaben in der Link-Verwaltung einsehen. Diese Protokolldaten werden spätestens nach 90 Tagen gelöscht.
Supabase (Datenbank & Authentifizierung)
Speichert sämtliche Nutzer- und Kampagnendaten sowie Zugangsdaten. Die Daten liegen in der Region Frankfurt (EU). Mit Supabase ist ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) abzuschließen – Supabase bietet dafür ein Standard-DPA an.
OpenStreetMap (Kartendarstellung)
Kartenkacheln werden über einen eigenen Server-Proxy geladen (nicht direkt vom Gerät der Nutzer) – dabei wird keine Nutzer-IP-Adresse an OpenStreetMap übertragen. Unser Server kontaktiert OpenStreetMap ausschließlich serverseitig.
Straßennetz (OpenStreetMap)
Das antippbare Straßennetz zur Auswahl verteilter Straßenabschnitte wird einmalig serverseitig von OpenStreetMap geladen und als statische Datei auf unserem Server vorgehalten. Beim Markieren einer Straße als "verteilt" findet keine weitere Anfrage an OpenStreetMap statt – es werden keine Nutzerdaten an Dritte übermittelt.
Bezirksgrenzen (Kartendaten)
Die angezeigten Berliner Bezirksgrenzen stammen aus offiziellen, öffentlich bereitgestellten Geodaten (Amt für Statistik Berlin-Brandenburg bzw. Senatsverwaltung, verfügbar u. a. über die Berliner Morgenpost) und enthalten keine personenbezogenen Daten.
Hosting
Die Anwendung läuft auf einem Rootserver bei Strato (Deutschland/EU). Strato ist Auftragsverarbeiter; ein entsprechender Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist abzuschließen bzw. die Strato-AVV zu nutzen.
Es werden ausschließlich technisch notwendige Cookies zur Aufrechterhaltung der Anmeldesitzung (Supabase Auth) gesetzt. Es findet aktuell kein Tracking, keine Analyse- und keine Marketing-Cookies statt – daher ist derzeit kein Cookie-Consent-Banner erforderlich. Sollte das künftig hinzukommen (z. B. Analytics), muss dieser Abschnitt und die Einwilligungslogik entsprechend erweitert werden.
Wahlkämpfer- und Kampagnendaten (einschließlich gemeldeter Plakat- und Straßenstände) werden spätestens 90 Tage nach der jeweiligen Wahl bzw. spätestens 90 Tage nachdem die Kampagne als abgeschlossen markiert wurde gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Ein Widerruf der Einwilligung durch Löschung des Wahlkämpfer-Zugangs durch den Vorstand ist jederzeit möglich; bereits gemeldete Fortschrittsdaten können ohne Personenbezug als Teamstatistik erhalten bleiben.
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) sowie – soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung beruht – das Recht, diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Für alle Anliegen wenden Sie sich bitte an den Vorstand Ihrer Kampagne.
Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, z. B. der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit.